Transferkonto ist wirtschaftliche Sozialmaßnahme
Das Transferkonto garantiert ein transparentes und zielgerichtetes Förder- und Sozialsystem.
Der Landesobmann des Wiener ÖAAB, KO LAbg. Matthias Tschirf, sieht im Transferkonto eine wirtschaftliche Sozialmaßnahme. "Das Transferkonto garantiert ein transparentes und zielgerichtetes Förder- und Sozialsystem. Genau das ist die Linie des Wiener ÖAAB. Wirtschaften können, bedeutet auch mit Sozialleistungen wirtschaftlich umgehen zu können", so Tschirf.
"Wir wollen den Bürgern die Möglichkeit geben, über die Leistungen, die sie von der Öffentlichen Hand beziehen, den Überblick zu bekommen. Wenn jeder Bürger sieht, welche Transferleistungen er bekommt und von welcher Stelle, werden auch im Bereich der Verwaltungsreform einige Türen aufgehen", ist Tschirf überzeugt.
Derzeit können die Bürger Wiens nicht nachvollziehen, welche Leistungen vom Bund und welche vom Land Wien kommen. Fakt ist, Häupl bekommt vom Bund Mittel und die Bürger haben keine Einsicht, was mit diesem Geld geschieht. Ob es zukunftssichernd eingesetzt wird oder nicht, ist somit nicht nachvollziehbar. "Nicht einmal einen Subventionsbericht der Stadt Wien gibt es!", so der ÖAAB Landesobmann weiter.
Dank dem Transferkonto könnten die Bürger zumindest ihre eigenen Leistungen bewerten. Transferkonten für Industrie und Wirtschaft sowie Landwirte, die vom Staat Förderungen bzw. finanzielle Leistungen beziehen, sind für Tschirf eine besondere Chance. "Es liegt uns viel daran zu zeigen, wer das Sozialsystem erhält, aber auch wer Förderungen bezieht und wie diese eingesetzt werden. Letztendlich geht es dem ÖAAB um den Steuerzahler, dabei spiele es keine Rolle, ob dieser nun eine Einzelperson oder ein Unternehmen ist", so Tschirf abschließend.






