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ÖAAB als Denkwerkstatt und Ideenfabrik positionieren

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09.11.09 09:56 Age: 302 Tage

100 Tage ÖAAB neu – Zukunftsperspektiven für Arbeit und Bildung

"Wir wollen den ÖAAB als  Denkwerkstatt positionieren. Der neue ÖAAB ist aber nicht nur  Ideenfabrik, sondern auch eine moderne, serviceorientierte  Arbeitnehmervertretung", betonte ÖAAB-Bundesobmann BM Dr. Michael  Spindelegger anlässlich der Bilanz-Pressekonferenz der ersten 100  Tage des ÖAAB neu.  "Mit dem Zukunftsforum Soziales ist es uns  bereits gelungen, die Themenführerschaft in der Arbeitnehmerpolitik  zu übernehmen und konkrete Lösungen für die Arbeitswelt der Zukunft  anzubieten", ist Bundesobmann Spindelegger mit den ersten 100 Tagen  zufrieden.


 Mitarbeitererfolgsgeld, Zeitwertkonto und atypisch Beschäftigte  – diese drei Themen standen im Mittelpunkt des ersten "ÖAAB  Zukunftsforum Soziales" am 2. Oktober im Wiener Raiffeisen Forum.  "Mit dem Zukunftsforum Soziales ist es gelungen, neue Lösungen für  eine immer flexiblere Arbeitswelt zu erarbeiten", so Spindelegger.  Jetzt geht es an die Umsetzung – im ersten Quartal 2010 werden  konkrete Modelle bei einer ÖVP-Klubenquete präsentiert. Das  "Zukunftsforum Soziales" wird jährlich stattfinden und neue Impulse  in die Politik einbringen.


 Auch in der Bildung will der ÖAAB neue Wege gehen: Bildung soll  besser auf die individuellen Bedürfnisse und Fähigkeiten der Kinder  und Jugendlichen ausgerichtet werden. Das Bildungskonzept des ÖAAB  hat drei Schwerpunkte: Erstens: Wie sollen Kinder auf die Schule  vorbereitet werden? Zweitens: Die Strukturen der Schulorganisation  sollen neu durchdacht werden. Und drittens: Auch die Weiterbildung  und Motivation der Lehrerinnen und Lehrer soll im Zentrum einer  Dienstrechtsreform stehen. "Auch in den Schulen muss sich Leistung  lohnen. Wer sich stärker engagiert, soll auch bessere Karriere- und  Verdienstmöglichkeiten haben", betont Spindelegger. Ein weiterer  politischer Erfolg des ÖAAB: Bundesobmann Spindelegger konnte bei  Finanzminister Josef Pröll die Verlängerung des erhöhten  Kilometergeldes und des Pendlerpauschales erreichen.


"Als moderne Arbeitnehmervertretung sind wir nicht nur  Denkwerkstatt sondern auch Servicestelle", so Generalsekretärin  Beatrix Karl den neuen Serviceschwerpunkt des ÖAAB. 200 Millionen  Euro bleiben pro Jahr bei den Finanzämtern liegen, da  Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ihre Steuervorteile nicht  nutzen. Ein Drittel der Pendlerinnen und Pendler beispielsweise  verzichtet aus Unwissenheit auf ihnen zustehende Ansprüche. "Dieses  Geld liegt auf der Straße. Wir wollen die Arbeitnehmerinnen und  Arbeitnehmer jetzt auch verstärkt informieren und ihnen beratend  zur Seite stehen", betont Karl.


 Als Auftakt der großen Serviceoffensive fanden am 4. und 5.  November österreichweit die "ÖAAB-Arbeitnehmertage" statt. Mehr als  1.000 Funktionäre traten mit etwa 100.000 Arbeitnehmerinnen und  Arbeitnehmern in Kontakt und informierten sie über  Steuerbegünstigungen, mögliche Förderungen und andere Ansprüche.  "Wir werden uns auch vermehrt um die Interessen jener Arbeitnehmer  kümmern, die keinen Betriebsrat haben", so beide abschließend.

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