Aktivste und stärkste Oppositionspartei in Wien!

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Seit zwei Jahren führe ich den Klub der Neuen Volkspartei Wien im Wiener Rathaus. Es war immer unser Anspruch, die aktivste und stärkste Oppositionspartei zu sein und das haben wir mit den meisten Anfragen und Anträgen an Rot-Grün auch geschafft. Wir sind jene Partei im Rathaus, die laufend rot-grüne Missstände und Versäumnisse aufdeckt. Ob dies nun die Steuergeldverschwendung rund um das Krankenhaus Nord betrifft oder die Missstände bei den zahlreichen SPÖ-Immobiliendeals.

Als Stadtplanerin setze ich mich seit Tag 1 meiner politischen Laufbahn für eine transparente und professionelle Stadtentwicklung ein. Davon merkt man im rot-grün regierten Wien leider nichts, wenn man etwa an das misslungene Heumarkt-Projekt denkt, das Wien auf die Rote Liste gefährdeter Weltkulturerbestätte gebracht hat. Wann immer Rot-Grün ein Bauprojekt angreift – etwa am Otto-Wagner-Areal, am Karlsplatz, beim Wien Museum oder der ¬Gallitzinstraße – endet das in Chaos, Bürgerprotesten oder wie am Heumarkt vielleicht sogar mit dem Verlust des Weltkulturerbetitels für Wien. Wir sind jene Partei, die sich uneingeschränkt für den Erhalt des Weltkulturerbes in Wien einsetzt und kämpft.

Rot-Grün fehlt aber nach wie vor auch jede Vision, wie sich die Stadt stadtplanerisch weiterentwickeln soll. Konzepte werden so schwammig formuliert, dass jede Interpretation möglich ist, rein nach dem Motto: Was nicht passt, wird passend gemacht. Außerdem: Potentiale werden nicht erkannt und liegen gelassen. Etwa zum Thema Leben am Wasser. Wien ist zwar mit der Donau sowie dem Donaukanal mit Wasser gesegnet, allerdings findet Leben am Wasser nur sehr unterentwickelt statt. Eine echte Integration sowohl der Donau oder des Donaukanals als städtebauliches, integratives und attraktiv gestaltetes Element ist nie gelungen. Auch der Handelskai bietet in seiner jetzigen Form viel Potential, aber nur wenig Charme. Im Rahmen eines ARCH.SLAM ist uns hier eine großartige Zukunftsvision für die städtebauliche Weiterentwicklung des Handelskais gelungen, für die wir uns auch in den nächsten Jahren einsetzen werden.

Ein weiteres Herzensthema für mich ist die Herausforderung der nahen, regionalen Versorgung. Gerade die Corona-Krise hat gezeigt, dass die Nachfrage und der Bedarf nach regionalen Lebensmitteln und einer unabhängigen Nahversorgung steigt. Wien hat hierfür einzigartige Voraussetzungen als einzige europäische Stadt mit ausreichenden landwirtschaftlichen Nutzflächen innerhalb der eigenen Stadtgrenzen. Das müssen wir erhalten und darf nicht mit verfehlter Stadtentwicklung aufs Spiel gesetzt werden. So wie die rot-grüne Stadtregierung jedoch derzeit agiert, wird es dieses „Juwel“ der Wiener Landwirtschaft nicht mehr lange geben. Dabei belebt die nahe landwirtschaftliche Versorgung nicht nur die Grätzl, sie leistet auch einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, weil weite logistische Versorgungswege vermieden werden können.

Auch das Thema Klimaschutz ist mir besonders wichtig. Trotz einer grünen Regierungsbeteiligung ist Wien von einer Klimamusterstadt weit entfernt. Ganz im Gegenteil: Die Bundeshauptstadt steckt nach wie vor mitten im fossilen Zeitalter fest. Drei Viertel der Stromerzeugung kommt in Wien nach wie vor aus fossilen Brennstoffen. Tatsächlich sinkt sogar der Anteil erneuerbarer Energieträger seit 2015! Das hier mögliche Potential vor allem auf öffentlichen Gebäuden und Gemeindebauten wird bei weitem nicht gehoben. Hier braucht es mehr Tempo und weniger PR. Wien kann definitiv mehr – und dafür setzen wir uns auch in den nächsten Jahren ein.

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